Paulas Chutney

Paulas Chutney

Meine Oma Paula servierte bei Festessen immer eine halbe Birne, die mit einem Klecks Preiselbeermarmelade gefüllt war, als Beilage. Sie liebte diese Kombination. Als ich im letzten Herbst eine große Chutney-Phase hatte, habe ich auch eines mit Birnen und Preiselbeeren erfunden, das ich natürlich nach meiner Oma benannt habe. Ich hoffe, es hätte ihr geschmeckt.

Paulas Chutney
Zubereitung 15 Minuten
Garzeit 45 Minuten
Abkühlzeit mindestens 2 Stunden
Portionen 1 Liter

Zutaten

  • 8 Kardamomkapseln
  • 700 g Birnen, in kleine Stücke geschnitten
  • 200 g getrocknete Cranberries
  • 100 g rote Zwiebeln, fein gehackt
  • 350 ml Birnenessig (alternativ milden Weißweinessig)
  • 200 g Zucker
  • 2 EL Senfkörner
  • 3 Lorbeerblätter
  • 2 TL Meersalz

Zubereitung

  • Die Kardamomkapseln mit einem spitzen Messer aufbrechen, die Samen im Mörser leicht zerstoßen und die Schalen entsorgen. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einen kleinen Topf geben, gründlich mischen und bei mittlerer Temperatur zum Kochen bringen. Für etwa 45 Minuten lebhaft köcheln lassen, dabei gelegentlich durchrühren, bis der Großteil der Flüssigkeit verkocht ist und das Chutney die gewünschte Konsistenz hat. In sterilisierte Einmachgläser füllen (s. Tipp), abkühlen lassen und die Gläser gut verschließen.
  • Das Chutney passt zu kalten Braten, Schinken, Käse oder auch Wildgerichten besonders gut.

Tipp

Je länger ein Chutney durchziehen kann, desto besser schmeckt es. Über die Haltbarkeit kann ich leider keine verbindliche Auskunft geben, aber in sterilisierten Gläsern und bei kühler und trockener Lagerung, habe ich sogar einmal nach zwei Jahren ein vergessenes Glas geöffnet, und es war einwandfrei.
Um Einmachgläser von Keimen zu befreien gibt es die verschiedensten Methoden – Sterilisieren in kochendem Wasser, in der Spülmaschine, dem Backrohr oder der Mikrowelle. Nach vielen Versuchen finde ich die folgende Variante am einfachsten: Die schon gut vorgereinigten Gläser im heißesten Spülmaschinengang waschen. Wenn Sie die Gläser dann direkt aus der Spülmaschine weiterverwenden, natürlich ohne hineinzufassen, sollte dies eigentlich schon ausreichend sein. Wenn ich die Gläser jedoch erst später benutzen möchte, spüle ich diese und die Deckel mit möglichst heißem Wasser ab und trockne sie dann etwa 20 Minuten im auf 135° Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen. Bis jetzt haben die Deckel der normalen Standardeinmachgläser diese Temperatur auch immer ausgehalten, Plastikverschlüsse sollten sie allerdings nicht mit ins Rohr geben, da diese schmelzen. Bisher bin ich mit dieser Methode immer gut gefahren und es ist noch kein Eingemachtes verdorben. TOI TOI TOI!
Kartoffel-Karotten-Stampf mit gebratener Leberwurst
Lachs Spinat Gratin

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü