Paprika Ketchup

Paprika-Ketchup

Ketchup war früher mein Allheilmittel, wenn mir ein Rezept misslungen war – einfach Ketchup dazu, und es hat wieder geschmeckt. Mein Ketchupkonsum ist allerdings stark zurückgegangen, nicht weil mir nichts mehr daneben geht, sondern weil ich den Zucker immer stärker schmecke.
Meine rustikale Ketchup-Variante ist nicht ganz so süß und nicht ganz so sauer, aber nach jedem Grillfest ist die Flasche leer.

Paprika-Ketchup
Zubereitung 10 Minuten
Garzeit 1 Stunde
Abkühlzeit 30 Minuten
Portionen 1 Liter

Zutaten

  • 1 EL Rapsöl
  • 1 rote Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
  • 700 g Tomaten, grob gewürfelt
  • 2 große rote Paprika, entkernt und grob gewürfelt
  • TL Paprikapulver edelsüß
  • ½ TL Paprikapulver rosenscharf
  • 200 ml Rotweinessig
  • 75 g brauner Zucker
  • Salz

Zubereitung

  • Das Öl in einem großen, hohen Topf erhitzen, bei einem zu kleinen Topf würde es zu viele Tomatenspritzer im Umkreis von zwei Metern um die Kochstelle geben. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze unter Rühren braten bis sie beginnt glasig zu werden. Die Tomaten und Paprika hinzufügen, zum Kochen bringen und zugedeckt dreißig Minuten kochen lassen. Das Gemüse leicht abkühlen lassen und mit dem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren. Wer ein Ketchup ohne winzige Stücke bevorzugt, kann die Masse auch noch durch ein Sieb streichen oder durch eine Flotte Lotte drehen. Alles zurück in den Topf geben, beide Paprikapulver, den Essig und Zucker hinzufügen und wieder zum Kochen bringen. Das Ketchup ohne Deckel bis zur gewünschten Konsistenz einköcheln lassen. Das kann zwischen 20 und 45 Minuten dauern, je nachdem wie hoch der Wassergehalt der Tomaten war. Beim Abkühlen dickt die Masse noch etwas nach. Das Ketchup mit Salz abschmecken und mit Hilfe eines Trichters in ein sterilisiertes Glas oder eine Fasche füllen (s. Tipp).

Tipp

Um Einmachgläser von Keimen zu befreien gibt es die verschiedensten Methoden – Sterilisieren in kochendem Wasser, in der Spülmaschine, dem Backrohr oder der Mikrowelle. Nach vielen Versuchen finde ich die folgende Variante am einfachsten: Die schon gut vorgereinigten Gläser im heißesten Spülmaschinengang waschen. Wenn Sie die Gläser dann direkt aus der Spülmaschine weiterverwenden, natürlich ohne hineinzufassen, sollte dies eigentlich schon ausreichend sein. Wenn ich die Gläser jedoch erst später benutzen möchte, spüle ich diese und die Deckel mit möglichst heißem Wasser ab und trockne sie dann etwa 20 Minuten im auf 135° Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen. Bis jetzt haben die Deckel der normalen Standardeinmachgläser diese Temperatur auch immer ausgehalten, Plastikverschlüsse sollten sie allerdings nicht mit ins Rohr geben, da diese schmelzen. Bisher bin ich mit dieser Methode immer gut gefahren und es ist noch kein Eingemachtes verdorben. TOI TOI TOI!
Sahne-Heringe
Veggie Kuchen

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü