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Ein kulinarisches Highlight meiner Kindheit waren Martinsbrezeln, die es nur an diesem einen Tag im Jahr gab, zu Martini am 11. November. Nachdem man mit der selbst gebastelten Laterne beim St. Martinsumzug singend durch die Dämmerung marschiert war, wurden die Brezeln im Kindergarten und in der Volksschule an alle Kinder verteilt. Je nach Region gibt es verschiedene Rezeptvarianten. In meiner Heimat, dem Sauerland, waren die Brezeln riesig (zumindest für Kinderaugen), herrlich weich und süß, mit einer Schneeschicht aus Hagelzucker.
In Österreich habe ich bislang noch keine Martinsbrezeln entdeckt. Falls jemand geheime Informationen über eine Bäckerei hat, die auch hier Martinsbrezeln im Angebot hat, muß mir bitte ohne zu zögern Bescheid geben, damit ich sofort dorthin fahren kann! Aus gegebenem Anlaß habe ich daher in diesem Jahr an einem eigenen Martinsbrezelrezept getüftelt, und meine Variante kommt der meiner Kindheit schon ziemlich nah. Aber wahrscheinlich schmeckt sie erst dann wirklich „original“, wenn ich vorher mit einem selbst gebastelten Lampion singend durch die Straßen gewandert bin …

Herzliche Martini-Grüße
Anke Steppan und das OR-Team

Martinsbrezeln


Martinsbrezeln

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